Jede Beziehung geht einmal zu Ende. Entweder beenden wir selbst die Beziehung, unser Partner/unsere Partnerin beendet sie oder die Beziehung endet durch einen Schicksalsschlag wie eine schwere Erkrankung oder Tod.

Jeder von uns hat eine Vergangenheit, auch was ehemalige Partner/Partnerinnen betrifft. Unsere Vergangenheit und alles was wir in unserem Leben erlebt haben, macht uns zu dem Menschen, der wir heute sind.

Oft wirken alte Verletzungen aus vergangenen Partnerschaften in unsere neue Beziehung mit herein. Offene Wunden und ungelöste Themen können zur Belastung für die neue Partnerschaft werden.

Gibt es aus der vorherigen Partnerschaft Kinder bleibt eine anhaltende Verbindung zum Ex-Partner bestehen. Diese Verbindung ist dann nicht auf der Paarebene sondern auf der Elternebene, was ebenfalls zu Konflikten führen kann.
Gerade wenn Kinder mit im Spiel sind ist es wichtig Beziehungsstreitigkeiten nicht auf dem Rücken der Kinder auszutragen.

Als Partner sollten wir uns bemühen, mit der Beziehungsvergangenheit unseres Partners/unserer Partnerin konstruktiv umzugehen. Denn wir selbst haben ja auch eine Beziehungsvergangenheit und erwarten das gleiche von unserem Partner/unserer Partnerin.

Manchmal haben wir uns ein Schutzschild aufgebaut, da wir nicht noch einmal enttäuscht werden wollen.
Das hat zur Folge, dass es sehr schwer ist, sich auf eine neue Beziehung einzulassen.

Manchmal reicht ein Wort, eine Geste oder eine Handlung des Partners und die Verletzungen der Vergangenheit sind wieder präsent.
Dann ist ein guter Schritt, uns bewusst zu machen, dass nicht die Worte oder Handlungen unseres Partners uns verletzt haben sondern dass er/sie nur eine alte Wunde berührt hat. Das ist ein guter Zeitpunkt, hinzuschauen und die alte Wunde heilen zu lassen.

Oft ist es so, dass wir uns immer wieder Partner/Partnerinnen suchen, die uns ähnliche Verletzungen zufügen, z.B. Partner, die klammern; Partner, die uns betrügen; Partner, die keine Nähe zulassen können etc.

Solche Muster haben oft familiensystemische Ursachen und können sehr gut mit einer Systemaufstellung sichtbar gemacht und aufgelöst werden.

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